Katholischer Priester – biblisch gerettet | Richard Bennett

Heute prägen ökumenische, humanistisch ausgerichtete Institutionen das Christentum. Die Botschaft der Bibel ist dem aber entgegen gesetzt.

Besonders deutlich zu sehen ist das auch an der charismatischen Bewegung, die im Grunde die Aufgaben der Gegenreformation mit ausführt und Wahrheitssuchende begeistert auf Abwege führt. Anstatt herauszurufen, wird intensive Gemeinschaft mit der babylonisch vermischten Religion gepflegt und die „interkonfessionelle“, „interreligiöse“ „Transformation“ der Welt angestrebt. Überall wo diese Begriffe auftauchen, ist meist diese Wurzelfäulnis vorhanden.

Offenbarung 18.4

Wie hier auszugsweise am Beispiel von Richard Bennet zu lesen ist, ruft der HERR aber immer wieder Menschen heraus und gibt so ein Beispiel für sein unverändertes Handeln an uns Menschen:

„Den Katechismus bekam ich in der Jesuitenschule von Belvedere eingetrichtert, wo ich meine Grund- und Sekundarschulausbildung erhielt. Wie jeder Knabe, der auf eine jesuitische Schule geht, konnte ich schon vor meinem zehnten Lebensjahr, die ‘fünf Gottesbeweise des Thomas von Aquin aufsagen und erklären, warum der Papst das Haupt der einen wahren Kirche sei. Das Befreien von Seelen aus dem Fegefeuer war eine ernste Angelegenheit. Wir lernten den folgenden Merksatz auswendig: „Es ist ein heiliger und heilsamer Gedanke, für die Toten zu beten, damit sie von den Sünden befreit werden.“ Was diese Worte bedeuteten, wussten wir allerdings nicht. Man lehrte uns, dass der Papst als Haupt der Kirche der wichtigste Mann auf Erden sei. Was er sagte, war Gesetz, und die Jesuiten waren seine engsten Vertrauten….

Der Versuch, mit Eigenleistung die Errettung zu erlangen: …  Auch die Botschaften von Fatima und Lourdes stützen die Ansicht, man könne sich die Errettung durch Leiden und Beten erwerben. Wenn ich mir also Leiden zufügte und betete, tat ich dies sowohl für meine eigene Errettung als auch für die  Errettung anderer. Im Dominikanerkloster von Tallaght bei Dublin vollbrachte ich, um Menschenseelen zu retten, viele äußerst heldenhafte Taten wie z.B. Kaltduschen mitten im Winter oder die  Selbstgeißelung mit einer dünnen Stahlkette. Ambrose Duffy wusste, was ich tat – ja, seine eigene asketische Lebensweise bestärkte die Überzeugung, welche die Worte des Papstes in mir geweckt hatten. Disziplin und Entschlossenheit prägten mein Studieren und Beten, meine Bußübungen und den Versuch, die Zehn Gebote und die vielen dominikanischen Regeln und Traditionen zu befolgen….

Tiara (2)Aussen Prunk – innen leer: 1963, im Alter von 25 Jahren, wurde ich zum römisch-katholischen Priester geweiht. Um den begonnenen Studiengang über Thomas von Aquin abzuschließen, reiste ich an das Angelicum nach Rom.  Doch dort machte mir der äußere Pomp ebenso zu schaffen wie die innere Leere. Das Bild, das ich mir aufgrund meiner Lektüre über den Heiligen Stuhl und die Heilige Stadt über die Jahre hinweg gemacht hatte, stimmte überhaupt nicht mit dem überein, was ich nun zu sehen bekam. War das wirklich ein und dieselbe Stadt?….

Hochmut kommt vor dem Fall: Am 1. Oktober 1964 erreichte ich Trinidad, wo ich während der nächsten sieben Jahre als Priester arbeiten sollte. Aus  römisch-katholischer Sicht war mein Dienst sehr erfolgreich. Ich erfüllte alle meine Pflichten und viele Menschen kamen zur Messe. Zunehmend arbeitete ich mit der ‚katholisch-charismatischen Erneuerungsbewegung’ zusammen. Während einer Gebetsversammlung im März 1972 sprach ich dem Herrn meinen Dank aus, dass ich ein so guter Priester sei und bat ihn, er möge mich, wenn es sein Wille sei, demütigen, damit ich noch besser werde. Am gleichen Abend stürzte ich eine Treppe hinunter und wurde mit aufgerissenem Hinterkopf und mehrfach gebrochener Wirbelsäule ins Krankenhaus gebracht. Ohne diesen lebensgefährlichen Unfall wäre ich wohl nie aus meinem Zustand der Überheblichkeit herausgekommen. Jetzt wo ich in meinem Schmerz zu Gott schrie, waren mir vorgegebene, auswendig gelernte Gebete keine Hilfe. In den langen, schmerzvollen Wochen nach dem Unfall merkte ich, wie tröstlich es ist,  persönlich und direkt zu Gott zu rufen….

Von der Tradition zur Wahrheit:  Ganz besonders machte mir die folgende Sünde zu schaffen: Ich wurde schnell ärgerlich im Umgang mit Menschen, manchmal schrie ich sie sogar an. Wenn ich auch um Vergebung für mein Fehlverhalten bat, so war mir doch noch nicht bewusst, dass ich von Natur aus ein Sünder bin – und als Erbe Adams die Sünde in mir trage. Die biblische Wahrheit ist die: „Wie geschrieben steht: Es ist keiner gerecht,  auch nicht einer“ und: „alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit Gottes“ (Römerbrief 3,10+23). Die katholische Kirche dagegen hatte mich gelehrt, die Verdorbenheit des Menschen – auch  Erbsünde’ genannt – sei bei meiner Taufe als Säugling weggewaschen worden. In meinem Kopf hielt ich noch immer an dieser Auffassung fest, aber in meinem Herzen wusste ich ganz genau, dass  eine verdorbene Natur noch nicht von Christus besiegt worden war. So schrie ich weiterhin innerlich danach, „Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung…“ (Philipperbrief 3,10). Ich wusste, dass ich ohne Seine Kraft nicht als Christ leben konnte. Und so heftete ich diesen Vers an das Armaturenbrett meines Autos und auch an mehrere andere gut sichtbare Stellen. Die Sehnsucht,  Christus zu erkennen, gab mir Antrieb, und Er, der treue Gott, ließ mich Antwort finden….

Textus Receptus (4)Die Autorität der Heiligen Schrift:  Als erstes entdeckte ich, dass Gottes Wort, die Bibel, vollkommen und unfehlbar ist. Man hatte mir beigebracht, dass die Bibel relativ und ihr Wahrheitsgehalt in vielen Bereichen fragwürdig sei. Nun aber wurde mir klar, dass man der Bibel wirklich vertrauen konnte…. Bei meiner Rückkehr nach Vancouver hielt ich in einer  grossen Pfarrei vor etwa vierhundert Menschen die gleiche Predigt. Mit der Bibel in der Hand stand ich vor diesen Menschen und erklärte: Die Bibel, Gottes Wort ist die uneingeschränkte und letztgültige Autorität in  allen Fragen des Glaubens und der Moral. Drei Tage später rief mich der Erzbischof von Vancouver, James Carney, in sein Büro. Ich bekam ein kirchenamtliches Redeverbot, durfte also in seiner Erzdiözese nicht mehr predigen.

Wer hat recht: die Kirche oder die Bibel? Noch immer betete ich darum, „Ihn zu erkennen und die Kraft seiner Auferstehung…“. Bevor ich jedoch mehr von Christus erkennen konnte, musste ich mich zuerst einmal selbst als Sünder erkennen. Die  Stelle im 1.Timotheusbrief 2,5 machte mir deutlich, dass die Vermittlerrolle, die ich als Priester hatte, nicht schriftgemäss war. Sie entsprach zwar genau der Lehre der römisch-katholischen Kirche,  widersprach aber Von der Tradition zur Wahrheit diametral dem, was die Bibel lehrt….

Richard BennettDer Augenblick der Umkehr:  In all den 22 Jahren meines Priesterlebens forderte mich nur ein einziges Mal ein wahrer Christ heraus. Es war eine Frau, und sie sagte eines Tages zu mir: „Ihr Katholiken habt eine äußere Form von  Frömmigkeit, aber ihr verleugnet die Kraft, die aus dem Glauben an Gott kommt.“ Diese Worte beunruhigten mich recht lange, denn ich hing an den Lichtern, Fahnen, der volksnahen Musik, den Gitarren und Trommeln….

Im Oktober 1985 siegte Gottes Gnade über die Lüge, die ich zu leben versuchte. Ich war nach Barbados gegangen, um wegen des Kompromisses zu beten, zu dem ich mich selber gezwungen hatte. Ich fühlte mich wie in einer Falle: Das Wort Gottes war wirklich absolut, ihm allein sollte ich gehorchen – aber vor dem gleichen Gott hatte ich auch das Gelübde des Gehorsams gegenüber der höchsten Autorität der römisch-katholischen Kirche abgegeben. In Barbados las ich ein Buch, das die biblische Bedeutung der Kirche als ‚Gemeinschaft der Gläubigen’ aufzeigt. Im Neuen Testament gibt es keine Hinweise auf eine kirchliche Hierarchie. Es gibt dort keinen Klerus, der über die Laien herrscht. Vielmehr erklärte der Herr selbst: „Denn einer ist euer Meister, der Christus; ihr aber seid alle  Brüder“ (Matthäusevangelium 23,8b).

Als ich nun sah und verstand, dass der Sinn von ‚Kirche‘ die Gemeinschaft von Gläubigen Menschen ist, hatte ich die Freiheit, die römisch-katholische Kirche als höchste Autorität loszulassen und mich Jesus Christus als meinem Herrn anzuvertrauen.

Außerdem wurde mir nach und nach klar, dass die Bischöfe, die ich in der römisch-katholischen Kirche kannte, im biblischen Sinn gar keine Gläubigen waren. Die meisten von ihnen waren zwar fromme Männer voll treuer Hingabe an Rom, Maria und den Rosenkranz, aber keinem von ihnen war bewusst, dass das Errettungswerk durch Christus vollendet ist und dass diese vollbrachte Errettung persönlich angenommen werden muss. Sie alle predigten, dass man Sünde abbüßen, Leiden auf sich nehmen und religiöse Werke verrichten müsse. Sie verkündigten menschliche Wege und Gedanken anstatt das Evangelium der Gnade.

Es war durch Gottes Erbarmen, dass ich erkennen durfte, dass der Mensch weder durch die Kirche noch durch irgendeine Art von Werken errettet wird, „denn aus Gnade seid ihr gerettet durch den Glauben, und das nicht aus euch – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme“ (Epheserbrief 2,8-9)….

Wer Gottes Gnadengeschenk abweist, begeht die gleiche Sünde, wie die religiösen Juden zur Zeit des Paulus: „Denn weil sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkennen und ihre eigene Gerechtigkeit  aufzurichten trachten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen“ (Römerbrief 10,3).

Tut Busse und glaubt an das Evangelium!

|  Richard Bennett, http://www.bereanbeacon.org/deutsch#/testimony-1/

>>> http://www.bereanbeacon.org/about-us/

>>>Richard Bennett – From Tradition To Truth – A Priest’s Story, http://www.bereanbeacon.org/personal-testimonies/2015/7/13/richard-bennett-from-tradition-to-truth-a-priests-story

>>  Katholischer Priester während seiner Messe errettet / RC Priest saved Whilst Giving Mass | Franco Magiott  HE did the job.“

Dieser Beitrag wurde unter Glaube abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s