Eine etwas andere Offenbarung entpuppt sich als Bibelkritik

Zur Zeit geschehen auffällig einige ruckartige, negative Veränderungen in der Verbreitung biblischer Lehre. Leute die über lange Zeiträume Vertrauen zu Personen und Gemeinschaften gebildet haben, sind oft irritiert. Da geeignete Plattformen dazu meist (noch?) schweigen, muss das auch hier kritisch kommentiert werden. Weitere Beiträge werden folgen. Ein Anstoß für Betroffene um das alles sehr kritisch zu hinterfragen.
Zur Predigt von Norbert Lieth (Mitternachtsruf) anbei einige Anmerkungen (Anm.:).

01:22 Die unverständliche Offenbarung.
Anm.: Hier wird keine normale Frage aufgeworfen, sondern massiv der Zweifel an (Teilen, Zusammengehörigkeit) der Bibel genährt. In den entstehenden Freiraum wird „Neues“ eingefüllt.
05:09 … die „etwas andere Offenbarung“… weicht stark von anderen Auslegungen ab…, einen noch viel deutlicheren Israel-Bezug + noch viel klareren endgeschichtlichen Bezug
Anm.: Klare biblische Bezüge für die Gemeinde gehen verloren.
07:13 Allgemeine Grundlagen:
1.) Inhalt der Offenbarung setzt die Reihe der AT-Propheten fort…, die Wiederherstellung Israels.
2.) Es geht um das Königreich des MESSIAS.
3.) Offenbarung hat keinen paulinischen Charakter, (fast) keinen Gemeindebezug. Bibel in 3 Teilen: Altes Testament / Evangelien + Apostelgeschichte / Offenbarung. Die Lehrbriefe sind nur eingeschoben. Deswegen ist die Gemeinde in Offenbarung kaum vorzufinden (20:24), die gehört da überhaupt nicht hin….
Anm.: Der Bezug der Offenbarung zum Alten Testament gilt dem ganzen Volk GOTTES, auch JESUS hat immer Bezug auf den Tanach (AT) genommen, eben weil die Bibel ein zusammen gehörendes Werk ist. Die Offenbarung ist tief mit dem Alten Testament und dem Neuen Testament – inkl. den Briefen – verbunden.
 22:05 Der jüdische Bezug. Die ganze Offenbarung ist ein rein prophetisches Buch. Die „Knechte“ aus Offenbarung 1,1 sind die, die während der Apokalypse auf der Erde leben. Israel und die Propheten werden Knechte genannt. Es gilt nicht für die Gemeinde.
Anm.: Die Offenbarung (vom Blick um 95 A.D.) gilt historisch, bis heute und in Zukunft!
 Off 1,19: „ Schreibe nun, was du gesehen hast, und was ist, und was danach geschehen soll…“
Anm.:  Urtext, Strong´s G1401 „Knecht“ ist ein typischer Ausdruck des Neuen Testamentes und nicht exklusiv für Israel.
Römer 1:1 (GSB): „Paulus, Knecht Jesu Christi, berufener Apostel, ausgesondert zum Evangelium Gottes…“
 31:50 Isebel und falsche Propheten stehen nicht im Bezug zur Gemeinde, nicht im Gemeindezeitalter.
Anm.: Isebel (>Semiramis, Geheimnisreligion) – ist typische Vertreterin Babylons. Das durchzieht die Welt-Geschichte, und ist durch die Römische Kirche in einer „falschen Propheten-Dynastie“ sehr deutlich hervorgetreten. Diese verfolgt aufs äußerste die Gemeinde und die Juden. Richtet man das nur auf die noch ausstehende Zukunft aus, wird dieser offensichtliche Feind unsichtbar. Wem nützt das? Rom! Mitternachtsruf hat sich auch darin hervorgetan, vor Verschwörungstheorien zu warnen. Und das obwohl die „falsche Propheten-Dynastie“ vom Wesenszug her – schon seit fast 2000 Jahren – mit Verschwörung arbeitet. Warum?
Off 13,12:  „…macht, daß die Erde und deren Bewohner das erste Tier anbeten…“
53:50 Tag des HERRN, Posaune; Gerichtszeit. Die ganze Offenbarung ist der Tag des HERRN.
Anm.: Diese Aussage stimmt nicht, ist biblisch nicht haltbar. Es ist nur eine aus dem Zusammenhang gerissene Behauptung. „Der Tag des HERRN“ ist ein wichtiges Ereignis innerhalb der Offenbarung und enthüllt am Ende der Großen Trübsal die Wiederkunft des königlichen MESSIAS. Natürlich bestätigt der starke Posaunenschall (Matt 24,31) die 7. Posaune (Off. 11,15), mit der der „Tag des HERRN“ beginnt. Die Beschreibungen passen jeweils vom Ablauf und vom Sinn zueinander. Nur in der strikten Heilszeitenlehre wird das ohne Grund auseinandergerissen.
01:05:30 Die Entrückung wird in der Offenbarung nicht erwähnt, weil die Gemeinde nicht Gegenstand der Offenbarung ist.
Anm.: Das ist keine Bibelauslegung, sondern Spekulation.
Der hier angewandte Ultra-Dispensationalismus (Heilszeitenlehre) zerpflückt das WORT GOTTES, anstatt die Einheit aufzuzeigen. Das ist im Ergebnis eine andere Form der Bibelkritik. Einiges dieser Lehre entspricht dem Wesen nach der jesuitischen Gegenreformation. Zufall?
„Wir sollten jedes Wort der Bibel ernstnehmen und dürfen nichts relativieren bzw. für uns als Gemeinde existentiell für irrelevant erklären. Nicht nur die Lehrbriefe, sondern die gesamte Heilige Schrift gelten für Israel UND die Gemeinde (vgl. Eph 2!), freilich in heilsgeschichtlicher Entfaltung vom Alten zum Neuen Bund.“  | Lothar Gassmann, Antwort an Bruder Norbert Lieth vom Mitternachtsruf, 09.01.2014, http://christlicher-gemeinde-dienst.de/startseite
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13 Antworten zu Eine etwas andere Offenbarung entpuppt sich als Bibelkritik

  1. Anne schreibt:

    Ich würde es nicht Bibelkritik nennen. Jeder hat das Recht zu forschen und zu einer Erkenntnis zu gelangen und NL hat mehrfach betont, kein Dogma daraus zu machen. Wir sind aber aufgerufen, nicht jedem „Bibellehrer“ zu vertrauen sondern uns selbst unermüdlich mit dem Wort Gottes zu beschäftigen. Es ist leider so, dass viel zu wenig Christen das wirklich praktizieren. Man bekommt deshalb weniger Verweise auf Gottes Wort als vielmehr auf den und den großartigen Bibellehrer und da liegt die Gefahr.

    Jede geistliche Rede muss mehr sein als gute Rhetorik. Sie muss mehr als überzeugen. Sie muss einen Wiederhall finden bei geistlich gesinnten Menschen auch bei unterschiedlichen Sichtweisen. Für mich fehlt das jedenfalls hier. Hier wird etwas reduziert, was eigentlich hier noch hingehört.
    Bei dieser Sichtweise sehe ich eher mehr Probleme als weniger.
    NL liegt auch mit vielen seiner Aussagen falsch, die er neben seiner Thematik trifft.
    Nur eines vielleicht: Sollte die Gemeinde vorher entrückt werden, gibt es keine zweite mehr – wie immer sie sich auch gestaltet und schon gar keine die sich Laodizea nennt und in der Drangsal fett, satt und reich ist.
    Was mich betrifft, so möchte ich mir folgendes nicht nehmen lassen: Ich bin ein Knecht, schon deswegen, weil Jesus mein Herr ist. Ich bin aber auch sein Freund, allerdings nur wenn ich tue was er mir gebietet (eine seltsame Freundschaft ist das). Das meint, Wahrheiten an Begriffen festzumachen ist sehr gefährlich und auch deshalb das Kennzeichen vieler Irrlehren.

    Anne

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  2. Roland schreibt:

    Wer Norbert Lieth persönlich kennt, weiß dass seine Predigten nicht im Geringsten mit Bibelkritik in Verbindung zu bringen sind. Er bekennt sich klar zur Unfehlbarkeit und Unantastbarkeit der Bibel.
    Ich empfehle jedem seine Predigt über die Offenbarung vollständig anzuhören und sich hier sein eigenes Bild zu machen. Mehrfach!!!!! fordert er den Zuhörer auf, selber seine gemachten Aussagen zu prüfen.
    Es wird hier (in einigen wenigen Punkten) eine andere Variante der Betrachtungsweise der Offenbarung vorgestellt, als man in gängigeren Auslegungen finden kann.

    Leider finden wir jedoch in unserer Zeit mehr und mehr die Tragik, dass die Kritiker sich selbst im Dunst von Wahrnehmungsverlust verfangen haben und ihre empfangene Allwissenheit (von wem auch immer) zum Besten geben müssen.
    Im Gegensatz zu den Anmerkungen des oben genannten Artikels, führt Norbert Lieth zum größten Teil Bibelstellen in seinen Ausführungen zur Begründung an, lässt aber trotzdem einen möglichen Absolutheitsanspruch seiner Betrachtung fallen.
    Nur wegen einer anderen Betrachtungsweise ihn gleich als Irrlehrer, Abtrünnigen oder sonst etwas zu bezeichnen, sollte jedem, der hier große Reden schwingt, die Schamesröte ins Gesicht treiben.

    Wie viele Themen der Bibel gibt es wohl noch, die verschiedene Meinungen und Erkenntnisstände zu Tage fördern?
    Sind jedes Mal alle, die dann nicht mit meiner eigenen Meinung konform gehen, Irrgläubige, Abgefallene und Irrlehrer?
    Armes Gemeindevolk der letzten Zeit!

    Der Absolutheitsanspruch der Meinungen der Kritiker (einschließlich eines Lothar Gassmann)
    ist in diesem Thema viel höher angesiedelt, als es bei Norbert Lieth in seinem ganzen Vortrag überhaupt auch nur ansatzweise herauszuhören gewesen wäre

    Etwas mehr Zurückhaltung bzgl. vorschneller Kritik wäre im weiteren Verlauf dieser Seite angebracht.
    Wenn ich lange genug suche, finde ich bei jedem etwas, was mir nicht passt.

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    • SheepAlert schreibt:

      „Leider finden wir jedoch in unserer Zeit mehr und mehr die Tragik, daß…“

      … immer wieder etwas „Neues“ erfunden wird, obwohl die Bibel seit rund 2000 Jahren abgeschlossen ist. Das Zerpflücken der Bibel und des Wortes ist in meinem Verständnis eine übliche, häufige Methode der Bibelkritik. Meine Ausführungen dazu sind insgesamt noch nicht allzu weit gegangen, da gäbe es noch einiges zu sagen. Um nicht noch mehr Gewicht darauf zu legen, habe ich das unterlassen und bin sicher kein neuer (Dauer-) Kritiker des MNR oder deren Personen.

      Personenkult? Haben Sie nicht richtig gelesen? Es geht um die sachliche Auseinandersetzung und nicht um die Person. Fakt ist: mit dieser Predigt wird unter Umständen ein Scheunentor in eine falsche Richtung aufgetan bzw. vertieft, die irreversibel werden kann. Eine typisches Merkmal in unserer Zeit.

      Selbst Scofield hätte über derartige Ausführungen sehr gestaunt.

      Die Wertung „Irrgläubige, Abgefallene und Irrlehrer“ sind gar nicht Inhalt der kurzen Auswertung im Blog. Hier versuchen Sie die sachlichen Inhalte wieder ins Persönliche zu schieben. Den Trick kenne ich schon länger.

      Nun gut in dem sind wir uns etwas einig: diese Seite wird sich MNR betreffend vermutlich zurückhalten. Der GEIST GOTTES tut schon sein Werk und das Internet hat für echte Christen eh keine lange Zukunft mehr. Für diese noch kurze Zeit gibt es Wichtigeres zu tun und möge nur der MNR mit seiner Vorentrückung richtig liegen (was mir aber s e h r unwahrscheinlich erscheint).

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    • Tilman schreibt:

      Die Aussagen von Norbert Lieth, der für viele in dieser Zeit ein Segen ist, in Ehren – aber wenn die MNR-Zuhörer selbst irritiert sind, dann spricht das für sich. Seiner Aussage, dass z.B. die Johannesbriefe jüdischer sind als andere, kann ich nicht folgen.
      Min 0:19:59: […] Hebräer, Jakobus, Judas, Johannes-, Petrusbriefe, ja, die werden wieder etwas jüdischer. Und die münden dann plötzlich wieder in die Offenbarung hinein […]

      Mir scheint, wann immer ein Briefeschreiber im NT darauf pocht, sehr gesetzestreu und linientreu zu sein – wie etwa auch der Schreiber des Matthäusevangeliums – dann wird er als judennah eingestuft. Das verstehe ich nicht. Hat nicht Jesus das Gleichnis von der königlichen Hochzeit erzählt (Mt 22,1-14) ? Und wie heißt es da?

      „Freund, wie bist du hier hereingekommen und hast doch kein hochzeitliches Gewand an? Er aber verstummte“ (Mt 22,12).

      Ich vermute, dass vor dem Richterstuhl Christi viele verstummen werden, weil man ihnen weiß gemacht hat, das Leben im Leib Christi wäre eines, wo es laissez-faire zugeht. Jesus nennt aber diejenigen, die er dann zurückweist, selbst „Gesetzlose“ (Mt 7,23: im Griech. ἀμονίαν, von ἀνομία = Gesetzlosigkeit) Wie kommt er dazu, wenn doch Christen sich nicht mehr an das Gesetz halten müssen, und das scheinbar „jüdisch“ ist?

      Jesus fordert also seine Zuhörer auf, gemäß dem Gesetz zu leben, und sei es auch nur das Gesetz Christi (Joh 14,34). Jesus kam nicht, um eine Trennung zwischen Juden und Christen aufzumachen. Vielmehr spricht er in Joh 10,16 davon, dass er sowohl Juden als auch Heiden unter sich als Herde vereinen wird. Was soll daher diese Trennung auf einmal? Das verleitet dazu, eine nach biblischen Maßstäben orientierte Lebensweise schnell als gesetzlich und letztlich jüdisch einzustufen. Damit aber leistet man nur denen Vorschub, die es mit der Bibel ohnehin nicht so genau nehmen.

      Welche Probleme es dann in der Folge in puncto Dispensationalismus und Entrückung gibt, wenn man eine solche Position vertritt, ist denen, die sich damit beschäftigen, bekannt. Insofern kann man Norbert Lieths Positionierung auch so verstehen, dass sie die Vorentrückung wasserdicht machen soll, was nicht der Fall ist; ganz im Gegenteil (2. Thess 2,3-4). Ich weiß, dass Norbert Lieth grundsätzlich keine unlauteren Absichten hat, weiß aber auch, dass das MNR die Vorentrückung vertritt, und das teils auch mit polemischen Artikeln; und natürlich wird versucht, diese These zu untermauern.
      Weder aber in puncto Eschatologie noch in Sachen christlicher Lebensstil ist ein Zerstückeln des NT sinn- oder gewinnbringend. Theologische Ausführungen in dieser Hinsicht sind schlicht unfruchtbar. Davon hat keiner was. Wir alle wissen, dass sich Petrus als erster die Finger verbrannt hat, als er den Versuch gemacht hat eine Trennung von Juden und Christen aufrechtzuerhalten. Daher ist sie auch im Hinblick auf biblische Schriften, auch wenn in der Offenbarung selbst dann zeitlich ein Schnitt gemacht wird mit den 144.000 aus den Stämmen Israels, die dann auf der Erde stehen, wenn die Gemeinde entrückt im Himmel ist (Off 7). Hier aber widerspricht Nobert Lieth seiner eigenen Meinung von früher, wo er die Offenbarung als Übergangsbuch bezeichnet hat.
      Fazit: Es kann nicht das Ziel einer christlichen Predigt sein, die Texte des NT zu klassifizieren um sie gemäß der eigenen Anschauung passgenau zu machen. Vor dem Thron Gottes werden Juden und Christen zusammen stehen und Jesus ist der Messias für beide Gruppierungen. Eine Kritik an solch einer Neu-Auslegung ist daher gerechtfertigt und @ Roland: Ich halte Ihren Ton für wesentlich schärfer als die Kritik an der Auslegung des MNR. Äußerungen wie „allwissend“ im Hinblick auf einen Blogschreiber würden Sie unterlassen, wenn Sie die christliche Reife und Bruderliebe hätten, die Sie vorgeben zu haben.

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  3. SheepAlert schreibt:

    http://de.dwg-load.net/play/4842?q=Jakobusbrief (Tim Kelly, 2010)

    18:10 Extrem-Dispensationalismus
    21:30 Kein anderes Evangelium, nur anderer Wirkungskreis (Juden, Heiden)!
    24:00 Das Evangelium der Apostel ist dasselbe, kein Unterschied
    25:20 Mat 28:16 Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Mat 28:17 Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; etliche aber zweifelten. Mat 28:18 Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Mat 28:19 Gehet hin und machet zu Jüngern A L L E V Ö L K E R, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes

    35:14 Alles zuerst den Juden, dann den Heiden

    36:11 Wörtliche Erfüllung an Israel als Volk, aber auch das ganze Heil für die Heiden.

    Apg 28:28 So sei euch nun kund, daß den Heiden dieses Heil Gottes gesandt ist; sie werden A U C H hören!

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  4. SheepAlert schreibt:

    „… Wir brauchen Wachsamkeit und klare Abgrenzung gegenüber den Irrtümern!

    Was ist denn so negativ an den Lehren der extremen Schriftteilung? Kann man diese „Meinungsverschiedenheiten“ nicht großzügig übersehen? Nun, durch die willkürliche Ausgrenzung zahlreicher inspirierter Schriften wird die Grundlage für die Lehre der gläubigen Gemeinde extrem schmal und verliert damit auch ihre von Gott beabsichtigte Fülle und Ausgewogenheit. Diese falschen Lehrer gestehen ja meist zu, daß man auch aus den anderen Schriften etwas Erbauliches für sich ziehen könne, aber zur Lehre für die Gemeinde lassen sie nur etwa die Hälfte aller apostolischen Briefe zu! Daraus muß zwangsläufig Einseitigkeit entstehen, und falsche Lehren lassen sich leichter verbreiten, weil viele dagegen sprechende Schriftzeugnisse gar nicht mehr berücksichtigt werden.

    Wenn man ein Haus mit 10 mal 10 Metern Fläche auf ein Fundament von 3 mal 3 Meter gründen wollte, dann würde das Ganze sehr wacklig und müßte bald einstürzen! Genauso geht es mit der Zerschneidung der Schrift durch die Extremlehren der falschen Schriftteilung. Die falschen Lehren verunsichern die Gläubigen, rauben ihnen wichtige Orientierungspunkte in der Bibel und machen sie anfälliger für alle möglichen weitergehenden Irrtümer. Die irreführende, einseitige, spitzfindige Auslegungsmethode zerrüttet den gesunden Glauben und das einfältige Vertrauen in das, was geschrieben steht….“ http://www.das-wort-der-wahrheit.de/news/newsdrucken.php?nid=69

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  5. Dieser Lieth ist ein Irrlehrer, ein Verfuehrer! Was er da lehrt ist pure Verfuehrung der Glaeubigen! Seit gewarnt vor diesem Wolf im Schafsfell! Er ist ein gefaehrlicher Luegner und lehrt es bewusst. Die zeigen jetzt immer mehr ihr wahres Gesicht. Die Offenbarung gilt der Gemeinde bis Jesu Wiederkunft! Wer schon das anzweifelt, wird hoestwahrscheinlich die Truebsal nicht bestehen und vom Glauben abfallen.

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  6. SheepAlert schreibt:

    Nein kein Advents-Kalendertürchen, aber noch ein Scheunentor in eine falsche Richtung aufgerissen. Die Bibelkritik im jüdischen Gewand kann besonders bitter schmecken, leider.

    20:28 „Paulusbriefe: der 2. Aufguss, wie der Talmud…, … kein Wort Gottes“ (Zitatende)

    Die Bibel besteht aber aus unterschiedlichen Büchern, die entscheidend einen gemeinsamen roten Faden haben und wunderbar zusammen wirken. Die einen Bücher legen die Grundlagen, andere geben die pure Offenbarung des MESSIAS wieder, die vom GEIST GOTTES inspirierten Briefe bauen das Fundament der Gemeinde bis der HERR kommt. Die jüngeren Bücher bauen auf den älteren auf und verrichten entsprechend ihrer Aufgabe das ergänzende Werk.

    1. Mose bis zum Ende der Offenbarung ist ein untrennbares Werk: WORT GOTTES vom VATER, SOHN, HL. GEIST!

    Den messianischen Juden und christlichen Freunden von Israel hat man ganz allgemein schon so häufig Sand in die Augen gestreut: durch die Ökumene Roms, manche (extrem-) charsimatischen Lehren/Methoden etc., bis hin zu Esoterik, Kontemplation/ Stilleübungen (der Jesuiten). Die Emotionen vieler Menschen werden so missbraucht. Das ist mit dem Thema Israel und Juden besonders gemein.

    https://sheepalert.wordpress.com/2015/12/10/die-bibel-ein-untrennbares-werk-the-bible-is-all-one-story/

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  7. Wolfgang schreibt:

    Die etwas andere Offenbarung — Predigt von N.Lieth
    Meine Anm.nach Elb Text

    SheepAlert ??

    Liebe Brüder , die ihr in Christus seid.
    Es ist keinesfalls des Bemerkens wert, wie ihr euch, liebe Geschwister, gegen den Bruder N.Lieth
    aufführt. Ich denke wir sind noch nicht am Ziel und noch nicht „Alle“ Erkenntnis besitzen.
    Einen Bruder der in Christus ist, als einen Irrlehrer zu bezeichnen, dass geht schon unter die Gürtellinie.
    Dabei sollte jeder unterscheiden, was ein Irrlehrer ist oder ein Bruder, der nicht ALLE Erkenntnis hat. Aber wahrscheinlich reicht es nicht zum Nachdenken aus.
    Jetzt zu der Offenbarung.
    Zuerst eine Anmerkung voraus : Jedes Wort Gottes ist für uns ALLE wichtig nach 2Tim 3:16,
    aber spezifisch muß man es unter 2Tim 2:15 betrachten.
    Es war richtig und gut was N.Lieth gesagt hat. Denn die Offenbarung, die vier Evangelien sowie Jakobus,Petrus und Johannesbriefe müssen im Einklang mit den 70Jahrwochen die für Israel bestimmt sind, gesehen werden. Wer das nicht sehen kann, dem mangelt es wahrhaftig noch an Erkenntnis. In dieser Heilslinie werden Glauben und Werke stark betont.
    Hier müssen wir unterscheiden zwischen der Verkündigung des Petrus und des Paulus.
    Hier müssen wir unterscheiden zwischen Paulus in Röm 4:3-5 und Jakobus Jak 2:14-26

    Die Unwissenden s.o. sollten die Anmerkung „Strong“ lieber nicht gebrauchen, denn
    Israel wird im AT mindestens siebenmal als Knecht bezeichnet und im NT ua in
    Lk 1:54 Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, damit er eingedenk sei der Barmherzigkeit
    Joh 15:15 Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut;

    Wenn SheepAlert schon etwas kommentiert und etwas richtig stellen möchte, dann sollte SheepAlert schon das richtige Muster der gesunden Worte gebrauchen nach 2Tim 1:13
    Die hl. Schrift kennt den Lutherausdruck „Heiden“ nicht. Dieses Wort gehört nicht in die Schrift,
    denn im griech. steht immer das Wort „Nation“. Ist das wichtig ? Ja sehr. Aber das auszuführen sprengt hier den Rahmen. Wer Interesse hat mehr zu erfahren, hier meine Mail wphet@web.de

    Ich habe nie etwas von der sogenannten „Ultra-Dispensationalismus “ Lehre gehört.
    Aber der Geist Gottes, der uns in alle Wahrheit führen möchte, hat mir auch mein derzeitiges
    Erkennen gegeben, dass es mehrere Heilslinien in Christus gibt .
    Z.B. Die Gemeinde der Nationen, die ein Geheimnis beinhaltet Kol 1:27
    Das männliche Kind (Israelinie) Offb 12:5
    Die mit dem Christus tausend Jahre herrschen Ofb 20:4
    und die Heilslinie aus Daniel 12:2
    Ich glaube , dass Norbert Lieht auf dem Weg ist, der der Richtige ist.

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  8. Tilman schreibt:

    @ Wolfgang
    Das „liebe“ schenke ich mir, da du deine Kritik ja damit beginnst, anderen Christen die Erkenntnis abzusprechen. Das ist nicht lieb. Was die Kritik an Norbert Lieth betrifft, ist das meiste gesagt, aber zur Ergänzung noch so viel: Es gibt einen Dispensationalismus, das steht außer Frage, auch wenn du davon noch nichts gehört hast. Den muss man nicht vertreten, zumal sich momentan auch zeigt, dass es durchaus eine Überlappung von Zornschalen-Gerichten und Öffnen der Siegel in Off 6 gibt. Genauer gesagt, muss es die Überlappung sogar geben, denn die Offenbarung kann nicht stringent eine Zeitlinie wiedergeben, da das sechste Siegel in Off 6 bereits das Erdbeben und die Zeichen aus Matthäus 24 kurz vor Jesu Wiederkunft aufweist, und die Zornschalen-Gerichte erst danach kommen. Es gibt noch andere Gründe, die ich jetzt aber außen vor lasse. Wenn es einen Dispensationalismus gibt, dann gibt es auch einen Ultra-Dispensationalismus: Das ist Norbert Lieths Auslegung.

    Warum ich aber schreibe, sind deine letzten Sätze: Was ist das für eine Zusatzlehre? Das ist keinesfalls biblisch. Es gibt EINE Heilslinie und die heißt Glauben (Rö 5,1), sonst nichts. Dadurch wird man gerecht. Wir müssen glauben, dass Jesus Gottes Sohn ist und ins Fleisch gekommen ist (1. Joh 4,2). Wer das im Herzen glaubt und mit dem Munde bekennt, der ist gerettet (Rö 10,10). Das impliziert Buße tun, Taufe und umkehren, initiiert durch den Heiligen Geist, wie Jesus sagt: „Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.“ (Joh 3,5)

    Wir sollen werden wie die Kinder (Mt 18,3), auch im Glauben. Wir brauchen den Geist Gottes, der ja auch der Geist Christi ist, denn Vater und Sohn sind eins (Joh 10,30). Nur wer den Geist Christi hat, gehört auch zu ihm (Rö 8,9). Ergo können auch nur die bei der ersten Auferstehung auferstehen. Entscheidend ist das WORT GOTTES, wie geschrieben steht: „Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen.“ (Joh 5,24). Also wieder Glaube! Andere Linien gibt es nicht. Wie sagst du dann, es gäbe noch andere Heilslinien? Ganz gewiss kommt keiner zu Gott, außer durch den Glauben an Jesus als seinen Erlöser (Joh 14,6).

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    • SheepAlert schreibt:

      Ja stimmt, das meiste ist bereits gesagt. Was schon noch zu sagen ist: der Ultra-Dispensationanlismus lenkt auch von der Wahrheit ab den Feind zu identifizieren.

      Das Römische Reich, das letzte und 4. Reich Daniels. Es ist das biblisch historische, gegenwärtige und zukünftige Reich des Antichristen mit seinem Herrscher Nimrod, alias Nebukadnezar, alias Cäsar, alias Papsttum, Antichrist-Dynastie Babylons.

      Folgerichtig werden auch die operativen Ritter-/ Freimauerer-Vorfeldorganisationen nicht entlarvt, sondern zum Teil auch (bewusst) geschont und hofiert und sogar mit ihnen zusammen gearbeitet.

      Babylon ist „gefallen, gefallen“ (Off 14,8 + 18,2); zum ersten historisch (> Irak) und zum zweiten bald als das globale 4. Reich des Antichristen!

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    • Wolfgang schreibt:

      Lieber Tilman,
      Ich achte Deine Erkenntnis, wie sie Dir derzeit von Gott geschenkt worden ist. Ich stelle mich nicht darüber.
      Aber bitte, ich habe keinen Menschen die Erkenntnis abgesprochen, sie ist doch von Gott gegeben worden.
      Wenn Du es zuläßt, möchte ich Dir einige Fragen stellen.
      1. Was ist eigentlich eine Heilslinie ? Ist es nicht eine Linie die zum Heil führt !
      Gibt es die Linie der Gemeinde ! Gibt es die Linie Israels, Röm 11:26,
      alttestamentliche Prophetie für Israel lt. den Propheten
      Gibt es die Linie der Alttestamentlichen, siehe Abraham, Isaak, Jakob, Josef, Daniel usw. die ua. im Reich Gottes mit Jesus zu Tische liegen .
      Gibt es die Linie, dass die Märtyrer mit Christus tausend Jahre herrschen, nach der Entrückung des Leibes (Gemeinde)
      Gibt es nicht die Linie aus Offb 12:5 das Kind oder der mannbare Sohn der zu Gott und seinem Thron entrückt (geraubt) wird.
      Wir dagegen werden entrückt dem Herrn entgegen in die Luft und werden samt den Herrn sein. Thes 4:17
      Das sind für mich Heilslinien .

      Unsere Heilslinie, des Leibe,s der Gemeinde im jetzigen Äon oder Zeitalter, geht nur über Jesus. Da hast Du vollkommen Recht.
      2. Wie sieht das jedoch in Joh 3:3+5 aus . Es heißt da nicht „kommen“, sondern
      sehen (mit den Augen) und hineingehen (mit den Füßen). Das ist anlehnend mit
      Mt 25:34 und Hes 20:37-38
      3. Sorry , welche Auferstehung meintest Du , die aus Offb 20:6 die das Malzeichen nicht annahmen oder meintest du die Ausauferstehung in Phil 3:11 ( wird leider in den herköm.
      Bibeln mit Auferstehung wiedergegeben)
      4.Buße tun oder umkehren und Taufe !!! Welche Taufe meint Paulus in Eph 4:5
      die Wassertaufe alttestamentlich, oder die neutestamentliche Wassertaufe oder die Taufe ins Leiden, Lk 12:50 oder die von Rö 6:3 oder Gal 3:27 oder 1Kor 10:2 oder gar
      1Petr 3:21, welche meintest Du??
      Also, ich habe nicht alle Erkenntnis aber ich möchte von den Brüdern lernen die im Wort zu Hause sind, gemäß Kol 3:16 und dazu gehört auch N.Lieth
      Auch von Dir bin ich bereit zu lernen.
      Sei gesegnet
      Wolfgang

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  9. iwonna schreibt:

    Hallo also ich War auch die Meinung das Israel die braut ist lieht.pretigt.erst Speer wen mA hosea.liest Dan erkennt man es doch man lernt.eben nie aus 😊

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