Chanukka: Triumph über die totale Niederlage des Rebellen

Verfolgung und Unterdrückung hat über Jahrtausende hinweg immer wieder dieselben Wurzeln: Widerstand gegen den einen GOTT YHWH. An den Sieg der Juden über Antiochus Epiphanes wird im Chanukka-Fest gedacht.
>>> https://sheepalert.wordpress.com/2011/12/15/chanukka-neutestamentlich-prophetisch/
Das beruht auf folgendem, historisch-politischen Hintergrund, der frappierende Reflektionen in der Gegenwart erfährt:
„Alexander der Große hatte das Land Israel erobert und es zu einem Teil seines griechischen Imperiums gemacht. Aber als er starb, wurde sein Reich in vier getrennte Königreiche aufgeteilt, und zwei davon beeinflussten die Geschichte Israels: Syrien und Ägypten.
Die neue, hellenistische Welt bescherte den Juden zwei Probleme. Erstens wurde Israel zum politischen Fußball zwischen Ägypten und Syrien. Anfangs fiel es unter ägyptische Herrschaft, wude dann aber 198 v. Chr. Syrisch. Das zweite Problem war die Durchsetzung des Hellenismus oder der griechischen Kultur. Ihr fielen zahlreiche Juden zum Opfer. Im jüdischen Volk waren es die Hellenisten, die eine Durchsetzung der griechischen Kultur fördern wollten. Direkt neben dem Tempel bauten die Griechen für ihre Wettkämpfe ein Stadion. Nun wurden diese Spiele bei den Griechen stets nackt ausgetragen. Josephus berichtet, dass sogar Priester auf den Hellenismus hereinfielen. Wenn also das Signal im Stadion ertönte, liefen einige Leviten dorthin, zogen sich aus, warfen ihren Diskus durch die Luft und kehrten dann wieder zu ihrem Opferdienst zurück. Das war eine Verirrung, eine Gräuel vor GOTT.
Die Schlüsselfigur im politischen Hintergrund war einer der syrischen Könige, nämlich Antiochus Epiphanes, der von 175 bis 164 v. Chr. Herrschte. Sein eigentlicher Name war Antiochus IV., aber er fügte den Namen „Epiphanes“ hinzu, d. h. „der erschienene oder offenbarte Gott“, denn er glaubte, selbst ein Gott zu sein. Mit ihrem Sinn für Humor veränderten die Juden einen Buchstaben in diesem Namen. Anstatt „Epiphanes“ nannten sie ihn Antiochus „Epimanes“, das bedeutet so viel wie „der Verrückte“.
Er unternahm gegen Ägypten zwei größere Feldzüge. Im ersten Feldzug gewann er große Siegesbeute, konnte aber Ägypten nicht erobern. Im zweiten Feldzug gelang ihm dies beinahe, doch dann kamen die Römer und zwangen ihn zum Rückzug. Aus irgendeinem Grund wollte er an den Juden Rache nehmen. Das führte zu den Ereignissen, die den Makkabäer-Aufstand verursachten und damit zu dem Fest Chanukka beitrugen.“
Quelle:  Arnold Fruchtenbaum, Die Feste Israels, Seite 103, Christlicher Mediendienst Hünfeld

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Der sich ausbreitenden griechischen Gnosis widerstrebte also ein Teil des gläubigen Überrestes der Juden heftig. Daraufhin versuchte Antiochus Epiphanes:
> die Juden bzw. deren Religion und Identität komplett auszulöschen,
> den Besitz der Thora wurde unter Todesstrafe gestellt,
>genauso wie die Ausübung des jüdischen Glaubens und
> es wurde der Zeus-Götze im Tempel aufgestellt, und die Tempelstätte in Jerusalem entweiht.
>>> http://makkab.diebibel4you.de/1makka_kap01.html/1makka_kap01.html
Eine anmaßende, brutale, sich über GOTT dem HERRN überhebende, selbstvergötternde Erkenntnis, bringt Leid und Verderben. Die Methoden solcher Unterdrückungen sind auch heute weltweit tägliche Praxis. Vorsicht! Sollte das sich jetzt neu erhebende „Römische Reich“ gebessert haben?
>>> http://sheepalert…die-vier-weltreiche-und-die-auferstehung-des-romisches-reiches/
Am Schluß erfolgt dann doch die totale Niederlage des Rebellen, des Antichrist-Typus. Der Tempel wird gereinigt und wieder eingeweiht, das Licht triumphiert über die Finsternis.
>>> Antiochus – Bibel-Lexikon
Bemerkenswert ist, dass durch Unterdrückung und Verfolgung wieder einmal die Auslöschung des Heilsweges GOTTES beabsichtigt wird und GOTT somit die Herrschaft geraubt werden soll. Zudem bedient das den magischen Mysterien-Kult. Hätte Antiochus IV Erfolg gehabt und den gläubigen Überrest Israels ausgelöscht, wäre der Weg zum Messias untebrochen worden. Dieser antichristliche Geist ist heute noch genauso am Werk. Die Gnosis-Verweltlichung im Judentum und im Christentum (Freimaurerei…) schadet zwar, kann aber nicht zum Ziel führen.
So wie der Tempel GOTTES wieder eingeweiht wurde, wird das Reich GOTTES unaufhaltsam aufgerichtet werden! Um so größer ist die Freude an Chanukka!
Der Geist des HERRN, des Herrschers, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen, um zu verkündigen das angenehme Jahr des Herrn und den Tag der Rache unseres GOTTES, und um zu trösten alle Trauernden; um den Trauernden von Zion zu verleihen, daß ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes, daß sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, eine »Pflanzung des HERRN« zu seinem Ruhm.    Jesaja 61,1-3
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