Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit (2) – Nimrod + Himmelskönigin

In der Bibel werden folgende Namen öfters erwähnt: Aschera 38x / Himmelskönigin 5x / Nimrod 4x / Baal 129x / Astarte 10x / Moloch 10x / Tammuz 1x
So lief Salomo der Astarte nach, der Gottheit der Zidonier, und Milkom, dem Greuel der Ammoniter.   1. Könige 11,5
Da wir heute zu diesen heidnischen Kulten meist nur wenig gelernt haben, sind die Zusammenhänge beim Lesen der Texte und deren Anwendung auf heute unklar. Und das, obwohl uns diese Sachen heute wieder ganz offen entgegentreten, bzw. beeinflussen. Mit dem okkulten sollte man sich nicht viel beschäftigen, ein Mindestmaß an Information ist aber zur Geisterunterscheidung unerläßlich.
Der Ursprung Babylons und seiner Abgötterei
„Den geschichtlichen Ursprung Babylons finden wir bei dem Turmbau zu Babel, wie er uns in 1. Mose 11 berichtet wird. Das Wort „Babylon“ kommt von dem Wort „Babel“ und bedeutet „Verwirrung“. Das große Ziel der damaligen Menschheit offenbarte sich in ihren Worten: „Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reicht, und machen wir uns einen Namen“ (1. Mo 11,4). Wir erblicken hier den Menschen in seinem eigenwilligen, ehrgeizigen und rebellischen Handeln, das Gott ausschloß. In jenen frühen Tagen der Menschheit nach der Flut trat Nimrod hervor und „fing an, ein Gewaltiger zu sein auf der Erde … und der Anfang seines Reiches war Babel . . .“ (1. Mo 10,8‑10).
Alte Überlieferungen berichten, daß Nimrods Frau, die berüchtigte Semiramis, die Begründerin des babylonischen Mysterienkults war. Sie wurde verehrt unter dem Namen „Rhea“, der großen Göttin‑Mutter. Sie ist die geistige Urheberin und Mutter allen Götzendienstes, und jedes heidnische Götzensystem in der ganzen Welt hatte seinen Anfang in diesem Kult. Auch ihr Mann, Nimrod, wurde nach seinem angeblich gewaltsamen Tod zur Gottheit erklärt. Semiramis gebar einen Sohn, von dem sie behauptete, ihn auf übernatürliche Weise empfangen zu haben, und er wurde als der verheißene Erretter begrüßt. Es handelt sich bei diesem Sohn um den in Hesekiel 8,14 erwähnten „Tammuz“ (Fußnote Elberf. Bibel: „Gottheit der babylonischen Mythologie“). Hier liegt somit der Ursprung der mythischen „Frau mit dem Kind“. Dieses babylonische System des Götzendienstes und seiner Mysterien verbreitete sich in der Folge unter verschiedenen Bezeichnungen über die ganze damalige Welt.
Quelle: http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/34/Babylon%2C+die+gro%DFe+Hure
„Dann begann jenes Wehklagen um Tammuz, in dessen Schuld sich auch die Töchter Israels verwickeln ließen und das nicht nur anhand der Annalen der klassischen Antike, sondern auch in der Weltliteratur von Ultima Thule bis Japan nachgewiesen werden kann.“
Quelle: Von Babylon nach Rom (Alexander Hislop; Original: The Two Babylons), Seite 59
Und er führte mich zu dem Eingang des Tores am Haus des Herrn, das gegen Norden liegt; und siehe, dort saßen Frauen, die den Tammuz beweinten.     Hesekiel 8,14
„… ist es in allen Götzensystemen ein einfacher Grundsatz, daß das, was die Sinne am meisten anspricht, den mächtigsten Eindruck hinterläßt. Der Sohn nun wurde auch bei seiner neuen Menschwerdung – man glaubt ja, Nimrod sei in einer hellhäutigeren Gestalt wiedererschienen – nur als Kind dargestellt, ohne besondere Reize, während die Mutter, in dessen Armen er lag, nach allen Regeln der Kunst der Malerei und Bildhauerei hervorgehoben und mit einem großen Maße jener außerordentlichen Schönheit versehen wurde, die sie in Wirklichkeit besaß….. Tatsächlich wurde die Mutter zum bevorzugten Gegenstand der Anbetung. Um diese Anbetung zu rechtfertigen, wurde die Mutter ebenso zur Göttlichkeit erhoben wie ihr Sohn, und man glaubte, sie sei dafür bestimmt, jenes Zermalmen des Kopfes der Schlange zu vervollständigen, das Ninus oder Nimrod, der Sohn, in seinem sterblichen Leben nur begonnen habe – eine Behauptung für die sich ggf. leicht reichlich plausibel Gründe finden ließen. Die römisch-katholische Kirche behauptet, daß es nicht so sehr der Same der Frau, sondern die Frau selbst war, die den Kopf der Schlange zermalmen sollte… Sie wurde Königin des Himmels genannt. „

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Die Kinder lesen Holz zusammen, und die Väter zünden das Feuer an, die Frauen aber kneten Teig, um der Himmelskönigin Kuchen zu backen; und fremden Göttern spenden sie Trankopfer, um mich zu ärgern.  Ärgern sie denn mich damit, spricht der HERR, und nicht vielmehr sich selbst, damit sie zuschanden werden? Darum, so spricht GOTT, der HERR: Siehe, mein Zorn und mein Grimm wird sich über diesen Ort ergießen, über die Menschen und über das Vieh, über die Bäume des Feldes und über die Früchte der Erde, und er wird unauslöschlich brennen!    Jeremia 7,18-20
Quelle: Von Babylon nach Rom (Alexander Hislop; Original: The Two Babylons), Seite 73+74
Semiramis hat Nimrod als Sonnengott verehren lassen, weshalb ihr selbst der Titel „Königin des Himmels“ gegeben wurde. Tammuz, die Reinkarnation ihres verstorbenen Mannes Nimrod,   wurde mit einer Sonnenscheibe in einer Mondsichel, oder in einem Kuhgehörn symbolisch dargestellt.
Insofern sind die heute üblichen, öffentlichen Wiederbelebungen von esoterischem Wissen, Marienverehrung, Okkultismus, Heidentum und insgesamt der Verweiblichung der Gesellschaft, Methoden zur Errichtung einer babylonischen Welteinheits-Religion. In einer vom biblischen Glauben abfallenden Kirche, wird im Rahmen der Ökumene die Marienverehrung zunehmend toleriert und eingeführt. Dies vereinfacht auch den interreligiösen Spagat, da die Verehrung der Himmelskönigin sich von Babylon aus weltweit in vielen Kulten seit Jahrtausenden etabliert hatte.
Diese unterschiedlichen „Götter“ und Symbole repräsentieren letztlich den Widersacher GOTTES und das hervortretende antichristliche Weltreich.
>>> https://sheepalert.wordpress.com/2012/10/08/das-geheimnis-der-gesetzlosigkeit-1-prolog/
>>> https://sheepalert.wordpress.com/2012/01/28/paulus-und-die-geheimreligionen/
>>> https://sheepalert.wordpress.com/2012/06/15/gesetzlosigkeit-fuhrt-zur-weltherrschaft/

 

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2 Antworten zu Das Geheimnis der Gesetzlosigkeit (2) – Nimrod + Himmelskönigin

  1. Ganske schreibt:

    Hallo zusammen es ist der gleich kullt was am Weihnachten gefeiert wird, nur man möchte es nur nicht akzeptieren Tammuz soll am 25 Dezember geboren sein.

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    • SheepAlert schreibt:

      Sonnen-Baals-Verehrung. Mit der Sonnenwende 21.12. stirbt das Licht und wird 3 Tage später neu geboren, als Tammuz von der Himmelskönigin Semiramis (Mutter aller Huren) = babylonische Reinkarnation in dieser Geheimnis Religion.

      Solche Mythen finden sich in vielen Religionen, die Wurzel ist Kain und Babel, Nimrod. Der gefallene Morgenstern, Luzifer wird gefeiert.

      In der Kirchengeschichte wurde das vom Termin her mit übernommen, aber um den echten MESSIAS zu feiern. Als Termin ist das nicht hilfreich und fördert die Vermischung dieser Bräuche, die GOTT zum Teil ein Gräuel sind. JESUS wurde ca. zum jüdischen Laubhüttenfest geboren, ca September und wird wohl an Rosh Hashanah nach SEINEM Kalender bald wiederkommen.

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