Freimaurerei, liberale Theologie und Bibelkritik

Um es vorweg zu nehmen: in der Nachfolge von JESUS zu leben und Freimaurerei sind unvereinbar. Trotzdem sind – über Denominationsgrenzen hinweg –  leitende Personen Mitglieder in Logen, oder stehen in starken Abhängigkeiten der Hochgrad-Freimaurerei. Ohne solche Verbindungen erscheint ein Aufstieg in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kaum möglich. Fragen dazu müssen sich die Leiter der Institutionen von Kirchen, bzw. Ausbildungsstätten und Verbänden stellen lassen.
Freimaurer selbst beschreiben das ganz offen z. B. so:
Die EKD hat bereits 1973 bestätigt, dass „…(6.) Ein genereller Einwand gegen eine Mitgliedschaft evangelischer Christen in der Freimaurerei kann nach Meinung der evangelischen Gesprächsteilnehmer nicht erhoben werden…“.  >>> https://www.sgovd.org/content/tutzinger-gespraeche
Weltliche Themen wie Globalisierung, Medien-Konzentration, modernes Management, Coaching und Öko-Theologie nehmen auch zunehmend Einfluss auf die Kirchen. Gibt es da einen größeren Zusammenhang?
In christlichen Kreisen herrscht über diese Zusammenhänge eine erschreckende Unkenntnis…“ >>> Evangelische Allianz und Freimaurertum / irrglaube.parlaris.com
Der Einfluss der Freimaurerei auf die Kirchen hat schon lange Tradition. Dr. Martin Hohl Wirz beschreibt das in seinem Buch: Freimaurerei – Wurzeln, Ziele, Hintergründe. Einige Auszüge dazu:
 „Das Reich Gottes soll durch die menschliche Tat auf Erden verwirklicht werden“.  / (Buch Seite 14)
 „Aus der Parteinahme für die Tat und die Tatmenschen ergibt sich auch eine Parteinahme für Kain und seine Nachkommenschaft (Hiramslegende).“
 „Die Freimaurerei versteht sich als geistiges Erbe der antiken Mysterienbünde. (Valmy FM 1988 19)“.  / (Buch Seite 22)
 „Der schottische Ritus will mit seinen verschiedenen Erkenntnisstufen symbolisch die geistige und kulturelle Entwicklung der Menschheit durchwandern. Seine 33 Grade, in welchen die drei Stufen der Johannis-Freimaurerei, die des Lehrlings, Gesellen und Meisters mitgezählt sind, teilt er in drei Perioden, denen die großen Kulturabschnitte der Menschheitsgeschichte, die jüdsich-architektonische, die religiös-christliche und die freiheitlich aufgeklärte Zeit entsprechen sollen (Lerich Nat. ehem. FM1937 27)“.  / (Buch Seite 28-29)
„Nach Schenkel (Prot. Lib. FM? 1926) besteht zwar kein „bewusstes Bündnis zwischen Freimauerei und liberaler protestantischer Theologie“. Aber es gibt eine „wesenhafte und schicksalshafte Verbundenheit“ (S. 3), eine „innere Verwandtschaft“ (S. 163) sowie dichte personelle Verflechtungen.“ (S. 40 f.)  / / (Buch Seite 103)
„Wir haben gesehen, dass das Wesen der Freimaurerei darin liegt, dass sie dem Wort im weitesten Sinne misstraut und an seine Stelle das Symbol setzt, das sie alles Jenseitige relativiert und das Diesseitige, dem Menschen durch eigene Anstrengungen Zugängliche verabsolutiert. Wir haben zudem gesehen, dass das Weltbild, Menschenbild, Gottesbild und Jesusbild der Freimaurerei radikal den entsprechenden Aussagen der Bibel entgegenstehen. Freimaurerei ist darum ihrem Wesen gemäß Bibelkritik.“  / (Buch Seite 104)
„Die Freimauerei stellt sich über die Bibel, beschlagnahmt die Bibel und unterwirft sie. Die Bibel wird nicht abgelehnt, sondern relativiert, konserviert, in „Schutz“ genommen und menschlicher, „wissenschaftlicher“  Untersuchung zugänglich gemacht… Die Relativierung ist Ausdruck einer viel raffinierteren, tieferen, dafür äußerst abgründigen Feindschaft.“ / (Buch Seite 105)
Personelle Verflechtungen: „… Geistliche hervorragende Stellen in den Logen und Großlogen einnehmen, wie umgekehrt Freimaurer in beachtenswertem Umfang in kirchlichen Vertretungen vorhanden sind„. / (Buch Seite 107)

Fazit:

Gefährlich ist der, der sich nicht zu erkennen gibt und unterschwellig und heimlich sabotiert. Im kirchlichen Raum geschieht das nicht versehentlich, sondern vorsätzlich und wird von der Basis nicht registriert. Man weiß gar nicht mit was man es zu tun hat.
Die Freimaurerei nimmt seit langem (in-) direkten und teils sehr subtilen Einfluss auf die Christen und ihre Werke. Das entspricht auch ihrem Selbstverständnis. Die Mißachtung des WORTES geht direkt gegen das erste Gebot. Die Leiterschaft in den christlichen Institutionen sind der Wahrheit verpflichtet und müssen das ganz persönlich verantworten. Die Gläubigen an der Basis müssen ihre Konsequenzen daraus ziehen.
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.    Johannes 1,1-5
>>> https://sheepalert.wordpress.com/2011/03/12/zauberei-bringt-falsche-autoritat-hervor/
>>> https://sheepalert.wordpress.com/2012/01/28/paulus-und-die-geheimreligionen/
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5 Antworten zu Freimaurerei, liberale Theologie und Bibelkritik

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