Der Gemeinde fehlt der Segen der Juden!

Was die Gemeinde von den Juden empfangen hat

 A)   Die Bibel, 5. Mose 4,7-8. Das mosaische Gesetz (AT: Thora = Lehre, Weisung, mosaischer Bund) diente als Gottes Standard für Gerechtigkeit und als Lebensregel zur alttestamentlichen Zeit für Israel. Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass diese komplett aufgelöst wurden, eine falsch verstandene Freiheit.

 …sondern das soll der Bund sein, den ICH mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: ICH will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ICH will ihr GOTT sein.    Jeremia 31,33

Juden haben das Vorrecht, als erste die Nachricht der Erlösung durch den stellvertretenden Tod und die Auferstehung des Messias JESHUA erhalten zu haben. Juden und Nichtjuden werden alleine aus Gnade durch den Glauben errettet. Das Vorrecht Israels ist, dass ihnen offenbart wurde was GOTT geredet hat
Die 7 biblischen Feste haben eine tiefe, messianische Bedeutung. Im Fest von Shawuot (Wochenfest, Pfingsten) wird deutlich, dass die dort verwendeten 2 Sauerteigbrote ein Sinnbild für jüdische und nichtjüdische Sünder sind. Die Gemeinde besteht also aus von JESHUA erlösten Juden und Nichtjuden und feiert (in Freiheit, Galater 5) auch zusammen die Feste. Die „Erstlingsfrüchte“  (Jakobus 1,18) der Sommerernte waren die ersten Gläubigen der Gemeinde aus den Juden. Damit ist auch das erfüllt, die Herbsternte kommt erst noch (Herbstfeste).
B)   Den Erlöser: Römer 9,4-5 und Hebräer 7,14.    >>> https://sheepalert.files.wordpress.com/2012/01/stammbaum_karte-total2.jpg 
> Abel – Set – Noah – Sem – Abraham – Isaak – Jakob – Juda – David – Immanuel-Christus (> Jesaja 7,14).
>>> https://sheepalert….der-messias-genesis-prophetie-und-harmagedon/
C)   Das Heil: Johannes 4,22. Der Erlösungs-Stammbaum ist jüdisch.
Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil kommt aus den Juden.    Joh 4,22
D)   Die Gemeinde: als der weltweite Leib (Kolosser 1,18). Der Begriff Ältester für die Leiter kommt auch aus dem Judentum. Das Mahl des HERRN ist eine verkürzte Version des jüdischen Passahmahls.
E)   Geistlicher Segen: Römer 15,27 und Hebräer 2,11-16. Die bekehrten Nichtjuden haben die jüdischen Bündnisse mit GOTT nicht übernommen, sondern sind Mit-Teilhaber am geistlichen Segen: z. B. der Erlösung, der Innewohnung des HEILIGEN GEISTES, erhörte Gebete usw.

Was es die Gemeinde kostet, das Evangelium von den Juden fern zu halten

Die Gemeinde verlor ihr Gleichgewicht. Im 4. Jahrhundert hörte die Evangelisation der Juden weitgehend auf. Die christlichen Juden wurden weniger, bis im 19. Jahrhundert es wieder zunahm.
A)   Die Gemeinde verlor ihr Gleichgewicht. Damit die Gemeinde ihr Gleichgewicht behält, braucht sie jüdische und nichtjüdische (an JESUS) Gläubige. Viele Gemeinden sind gespalten und haben einseitige Lehren, weil es keine Juden als Korrektiv gibt.
 B)   Die Gemeinde hat den Segen GOTTES teilweise verloren. 1. Mose 12,3: „ICH will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen“. Eine Methode des Verfluchens ist, das Evangelium von den Juden fern zu halten. Eine Folge daraus war die Ersatztheologie. Momentan wirkt aber GOTT an einzelnen Juden, später am ganzen Volk.
C)   Die Gemeinde hat die Einheit der Lehre verloren. Z. B. Tauflehre: die Juden haben nur durch Untertauchen, nie durch Besprengung getauft, schon gar nicht kleine Kinder. Beim Abendmahl bildet einen Teil des Passahmahls ab und ist ein Erinnerungsmahl (Leib+Blut). Somit ist die z. B. die katholische Praxis völlig falsch (Transsubstantiation > Dave Hunt).  Wären die Juden immer in der Gemeinde gewesen, wären diese Missstände nicht aufgekommen.
D)  Die Gemeinde hat die Reinheit ihrer Lehre verloren. Z. B. („Heiligen-) Bilderkult; Liberalismus in Form von: Verleugnung der Jungfrauengeburt, der Inspiration der Bibel und der leiblichen Auferstehung JESU. Das ist für einen Juden nicht nachvollziehbar. Die „Erbsünde“ wurde unterbrochen, weil es eben keinen menschlichen Vater für den Messias gab, sondern das Erbe vom HERRN. Seine Auferstehung bringt das neue gerechte Leben, der Tod durch Adam ist beseitigt.

Fazit

Heute fehlt der Gemeinde meist noch der Segen der Juden. Die Gemeinde muss wieder ihre Wurzeln entdecken, Fehlentwicklungen beseitigen, sich ihren jüdischen Glaubens-Geschwistern zuwenden, den Juden allgemein ein Zeugnis sein und dieses bekennen. Intensive Versöhnungsarbeit, Gebet und praktische Taten werden helfen Heilung in diese Beziehung zu bringen. Nicht aus Gesetz, sondern aus Liebe und um ihrer selbst Willen. 
Quellen (teilweise): Die Feste Israels und ihre Bedeutung für die neutestamentliche Gemeinde, Arnold Fruchtenbaum / Weiteres (MP3, DE+ENG): Die Feste Israels, http://www.sermon-online.de
>>> https://sheepalert.wordpress.com/2011/12/26/konstantin-und-nwo/
>>> https://sheepalert.wordpress.com/2011/12/15/chanukka-neutestamentlich-prophetisch/
>>> https://kochyslive…was-gott-zusammenfuhrte-soll-der-mensch-nicht-scheiden/
>>> Der Schabbat: eine soziale Revolution
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Eine Antwort zu Der Gemeinde fehlt der Segen der Juden!

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