Babylon wird Jerusalem weichen

Israel ist Gottes Eigentum und er wird Jerusalem an seinem ursprünglichen Ort selbst aufrichten, in Glanz und Herrlichkeit. Die Bibel beschönigt nicht und zeigt uns Menschen auch, wie fehlbar, rebellisch, und ungehorsam wir sind.

Das zeigt sich auch am Volk Israel. Nur haben viele Menschen vergessen, dass uns die Bibel den Spiegel vorhält und nicht mit dem Finger auf Andere zeigt. Israel ist genauso unvollkommen wie wir anderen Menschen auch. Kritik ist angebracht, aber kein menschliches Richten. Am liebsten würden manche den Juden gleich ganz das Land und das Leben nehmen. Bei entsprechender Selbstreflexion wäre das auch ein Selbsturteil und würde das eigene Leben kosten, welch ein Wahnsinn.

Israel, Babylon und der Götzendienst. Ein altes, aber hoch aktuelles Thema, dieser geistliche Konflikt findet sich bei der NWO wieder. Sehr bemerkenswertes steht dazu auch in Hesekiel 8,15-16:

Da sprach er zu mir: Hast du das gesehen, Menschensohn? Du wirst noch mehr und größere Greuel sehen als diese! Und er führte mich in den inneren Vorhof des Hauses des Herrn; und siehe, am Eingang zum Tempel des Herrn, zwischen der Halle und dem Altar, waren etwa 25 Männer; die kehrten dem Tempel des Herrn den Rücken, ihr Angesicht aber nach Osten; und sie warfen sich nach Osten anbetend vor der Sonne nieder.

Kapitel 8 spricht von dem Götzendienst in Verbindung mit dem Tempel, auch wenn er vielfach noch im Verborgenen geschah. Dieser sollte weggetan werden.

Den geschichtlichen Ursprung Babylons finden wir bei dem Turmbau zu Babel, wie er uns in 1. Mose 11 berichtet wird. Das Wort „Babylon“ kommt von dem Wort „Babel“ und bedeutet „Verwirrung“. Das große Ziel der damaligen Menschheit offenbarte sich in ihren Worten: „Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reicht, und machen wir uns einen Namen“. Wir erblicken hier den Menschen in seinem eigenwilligen, ehrgeizigen und rebellischen Handeln, das Gott ausschloss. Nimrod war als König der Anfang seines Reiches Babel.

Alte Überlieferungen berichten, dass Nimrods Frau, die berüchtigte Semiramis 1., die Begründerin des babylonischen Mysterienkults war. Als „Rhea“, der großen Göttin‑Mutter, wurde sie verehrt und ist die geistige Urheberin und Mutter allen Götzendienstes. Jedes heidnische Götzensystem in der ganzen Welt hatte seinen Anfang in diesem Kult. Auch ihr Mann, Nimrod, wurde nach seinem angeblich gewaltsamen Tod zur Gottheit erklärt. Semiramis gebar einen Sohn, von dem sie behauptete, ihn auf übernatürliche Weise empfangen zu haben. Er wurde als der verheißene Erretter begrüßt. Es handelt sich bei diesem Sohn um den in Hesekiel 8,14 erwähnten „Tammuz“ Hier liegt somit der Ursprung der mythischen „Frau mit dem Kind“. Dieses babylonische System des Götzendienstes und seiner Mysterien verbreitete sich unter verschiedenen Bezeichnungen über die ganze damalige Welt.

Der Prophet Jeremia kündigte Gottes Gericht über Babylon an: Denn es ist ein Land der Götzenbilder, und durch ihre Schreckgestalten haben sie den Verstand verloren. (Jer 50,38).

Babylon mit seinen Tempeln wurde zerstört und das Reich von den Medern und Persern eingenommen (Daniel 5,20-28 / „mene mene tekel upharsin“).

Da flohen die chaldäischen Priester des babylonischen Geheimkultes mit ihren „heiligen“ Geräten und Götzenbildern nach Pergamos in Kleinasien. Dort stellten sie ihr götzendienerisches System wieder her, und Pergamos wurde die Stätte satanischer Abgötterei. Daher sagte der Herr später zu der Versammlung in Pergamos, sie wohne, „wo der Thron des Satans ist“ (Off 2,13).

In der Stiftshütte und im Tempel blickte der Israelit nach Westen. Das mag man so erklären, dass sich in der Anbetung der Israelit von der Sonne – die vielfach von den Heiden verehrt wurde – abwenden sollte. Er wandte sich vom Geschaffenen ab, hin zu dem Schöpfer. Die Juden sehen nur nach Osten, weil sie von dort den Messias erwarten. Im Osten geht die Sonne auf. Für die Gerechten wird die „Sonne der Gerechtigkeit aufgehen mit Heilung in ihren Flügeln“. Dass der Jude nach Osten blickte und von dort den Messias erwartete, wird auch darin deutlich, dass der Eingang zum Zelt der Zusammenkunft auf der Ostseite war (2. Mo 27,13-16). Auch der in Hesekiel beschriebene Tempel wird wieder seinen Eingang auf der Ostseite haben (Hes 43,1).

Denn siehe, der Tag kommt, brennend wie ein Ofen! Da werden alle Übermütigen und alle, die gesetzlos handeln, wie Stoppeln sein, und der kommende Tag wird sie verbrennen, spricht der Herr der Heerscharen, so dass ihnen weder Wurzel noch Zweig übrigbleibt. Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung [wird] unter ihren Flügeln [sein]; und ihr werdet herauskommen und hüpfen wie Kälber aus dem Stall! Und ihr werdet die Gesetzlosen zertreten; denn sie werden wie Asche sein unter euren Fußsohlen an dem Tag, den ich machen werde! spricht der Herr der Heerscharen.    Maleachi 3,19-21

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